Der erste ‚richtige‘ Reisetag: Vor allem durch Herzlichkeit, Gastfreundschaft, gutes Essen und viel Lachen sind wir in 2 Tagen schon fast zu richtigen ‚Iranis‘ geworden. Richtig Irani zu sein bedeutet auch, Abfahrtzeiten mit aller Grosszühigkeit um Ca. 1h nach hinten zu schieben, Pläne in aller Regelmäßigkeit zu ändern und „off-Road“ zu den für uns bekannten Gepflogenheiten zu gehen. Für die Tour ins Binalud-Gebirge – vor den Toren Mashhads – bedeutet das, für die Autofahrt laute Rammstein- und Techno-Klänge statt verhülltem Schweigen, anstatt Frühstück direkt Mittagessen und eine Geländewagen-Off-Road-Tour bis auf 2.200 Meter.

Dabei kann die Natur im Binalud-Gebirge definitiv mit Landstrichen wie z.B. dem Death Valley mithalten.

Fast pünktlich zum Sonnenuntergang gelangen wir bis vor das pittoresk gelegene Dorf Kang, wo wir bei einem abschliessendem Picknick mit selbstgemachtem Tee und frischen Melonen (charbose), die es nur hier in Mashhad gibt, den Ausblick geniessen.



